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Panne mit dem Elektroauto – was tun?

Die gute Nachricht vorweg: Elektroautos sind weniger anfällig für Verschleiß oder technische Störungen als Verbrenner. Eine Panne kann trotzdem mal passieren. Was muss dann beachtet werden? Gelten die gleichen Regeln wie bei Benzinern? Hier finden Sie nützliche Informationen für den Ernstfall.

17. September 2018Artikel teilenDiesen Artikel teilenLesedauer: 2 MinutenAutor des Artikels: Theresa Aurbach
  • N-ERGIE - Blog - Panne mit dem E-Auto - Was tun

Hände weg vom Motorraum

Das Wichtigste für Sie nach einer Panne: Fassen Sie im Motorraum nichts an! Elektromotoren sind nicht wie Verbrennungsmotoren. Sie verfügen unter anderem über ein Hochvoltsystem mit einer Spannung von 400 bis 600 Volt. Ein falscher Handgriff kann einen tödlichen Stromschlag zur Folge haben.

Wenn Sie einen professionellen Pannenservice zur Hand haben, kontaktieren Sie ihn. Beim ADAC zum Beispiel sind alle Pannenhelfer elektrotechnisch unterwiesene Personen, kurz EuPs. Sie sind darauf geschult, Hochvolt-Bauteile zu erkennen. Sie nehmen an mechanischen und hydraulischen Teilen Reparaturen vor und beseitigen elektrische Störungen im 12-V-Bordnetz, was oft schon zum Erfolg führt. Ist der Akku leer, wird das Fahrzeug zur nächsten Ladesäule transportiert. Liegt ein größerer Defekt vor, geht es zur nächsten geeigneten Werkstatt.

Abschleppdienst oder Abschleppseil?

Im Fall einer Panne stellt sich dann die Frage: Abschleppdienst oder Abschleppseil? Bei einem E-Auto lässt sich das nicht so leicht beantworten. Generell gilt aber, dass das Verladen nur selten vermeidbar ist. Der Teufel steckt hier im Detail, sprich in der Antriebsachse. Bei einem E-Auto reicht es nicht, den Wählhebel auf N zu stellen. Denn Elektroautos sind so konzipiert, dass sie bei Straßenkontakt selber Strom produzieren – vom Prinzip her wie ein Dynamo am Fahrrad. Dieser „Überschuss“ an Strom im stehenden Zustand kann die Fahrzeugelektronik enorm beschädigen. Wir empfehlen daher, die Herstellerangaben in der Betriebsanleitung unbedingt zu beachten.

Vorteile bei Wartung und Reparatur

Das Gute ist: Wer ein Elektroauto besitzt, kann grundsätzlich mit weniger Wartungs- und Reparaturkosten rechnen. Das ist das eindeutige Ergebnis einer Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA). Die Gründe dafür sind naheliegend. Die anfälligsten Bauteile wie Kupplung oder Auspuff sind in einem Elektroauto gar nicht verbaut. Regelmäßiger Ölwechsel ist ebenfalls kein Thema. Und selbst der Bremsverschleiß wird zur Nebensache, da die standardmäßigen Rekuperations-Bremsen bis zu dreimal länger durchhalten.
Obendrauf kommen noch die steuerlichen Vorteile – wie die kostenlose Kfz-Steuer für die ersten zehn Jahre – und die geringeren Kosten für den Ladestrom im Verhältnis zu anderen Kraftstoffen. Alleine in diesem Punkt fahren E-Auto-Fahrer um bis zu 35 Prozent günstiger.

Auch im ADAC-Autokostenvergleich werden immer mehr Stromer zu ernsthaften Konkurrenten der Verbrenner-Modelle. Passt der Elektroantrieb zum Mobilitätsbedürfnis, kann er schon heute die kostengünstige und lokal emissionsfreie Alternative sein.

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Kategorie: E-Auto fahren
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