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Elektroauto: Der Strom macht den Unterschied

Wie klimaneutral fahren wir eigentlich mit einem E-Auto? Weltweit steigt die Nachfrage nach Mobilität. Gleichzeitig wissen wir, dass die uns bekannten Erdölreserven nur noch für etwa 40 Jahre ausreichen und die Frage des Klimaschutzes immer dringlicher wird. Für die Mobilitätswende ist die Elektrifizierung des Straßenverkehrs also unabdingbar. Doch wie soll der Mehrbedarf an Strom in Zukunft gedeckt werden?

25. August 2018Artikel teilenDiesen Artikel teilenLesedauer: 3 MinutenAutor des Artikels: Susanne Mohr
  • N-ERGIE - Blog - Strom macht den Unterschied

Elektroautos, die mit „schmutzigem Strom“ aus Kohlekraftwerken fahren, so die Kritiker, seien schließlich nicht im Sinne der Nachhaltigkeit. Legt man den aktuellen deutschen Strommix zugrunde, so haben E-Autos aufgrund ihrer höheren Effizienz jedoch schon heute eine bessere Ökobilanz als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Nahezu klimaneutral fahren sie allerdings tatsächlich erst dann, wenn man sie ausschließlich mit Ökostrom lädt.

Ein „Ja“ zu E-Mobilität bedeutet für die N-ERGIE daher auch ein „Ja“ zu Strom, der aus erneuerbaren Quellen stammt. Konzepte für Elektromobilität und Ökostrom gehen bei uns Hand in Hand: Wir bieten unseren Kunden Angebote, die zu ihrer individuellen Situation passen – egal, ob es um eine Wallbox, einen günstigen Ökostrom-Tarif oder selbst produzierten Strom aus der eigenen Solaranlage inklusive der Installation geht.

Ökostrom-Tarife bei der N-ERGIE: Sie haben die Wahl

Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wasserkraft, Biomasse oder Sonnenenergie ist bei der N-ERGIE höher als beim durchschnittlichen bundesweiten Energiemix. Für Umweltbewusste bieten wir im Tarif STROM PUR NATUR Strom aus rein regenerativen Quellen an. Speziell für E-Mobilisten haben wir außerdem unser günstiges Ökostrom-Angebot STROM E-MOBIL entwickelt.

Dabei handelt es sich um 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft- und Solaranlagen unserer Region – zertifiziert vom TÜV Rheinland. Sie können zwischen zwei Abrechnungsmodellen wählen: Im Tarif Strom E-MOBIL rechnen wir den Strom für Ihr Fahrzeug unabhängig von Ihrem privaten Haushalt ab, das heißt die Messung erfolgt über einen separaten Zähler. Wenn Sie eine Wallbox besitzen und den Strom für Ihr E-Auto und Ihren privaten Haushalt über einen gemeinsamen Zähler messen lassen möchten, ist unser Angebot STROM E-MOBIL plus das Richtige für Sie.

Übrigens: Auch unterwegs können Sie beim Aufladen des E-Autos voll auf Ökostrom setzen. Die N-ERGIE baut zusammen mit ihren Partnern im Ladeverbund+ eine einheitliche und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur in Nordbayern auf. An den rund 250 öffentlichen Ladestationen laden Sie zu 100 Prozent regionalen Ökostrom. Stromkunden der N-ERGIE „tanken“ den Grünstrom im Ladeverbund+ sogar zum Vorteilspreis und sparen bis zu 30 Prozent.

Solarstrom vom eigenen Dach tanken

Eine perfekte Ergänzung zu einer Ladestation zu Hause ist eine eigene Solaranlage auf dem Dach, mit der Sie den Strom für Ihr E-Auto einfach selbst produzieren. 90 Prozent der Hausbesitzer, die ein Elektroauto kaufen, interessieren sich folgerichtig auch für eine Photovoltaikanlage. Zu diesem Ergebnis kommt das Marktforschungsunternehmen EuPD Research. Unser „Haus der Zukunft“ kombiniert deswegen eine Wallbox in der Garage mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach und einem leistungsstarken Stromspeicher. Davon profitiert nicht nur die Umwelt – auch der Haushaltskasse kommt dies zugute. Aber eine Solaranlage hat noch weitere Vorteile: In Verbindung mit einem Stromspeicher deckt sie bis zu 80 Prozent des Eigenbedarfs und macht Sie so unabhängiger von Strompreiserhöhungen.

Neue Technologien auf der Überholspur

Bei allen Bemühungen um eine klimaneutrale Mobilitätslösung werden jedoch auch immer wieder Befürchtungen vor einem Blackout laut, der durch einen ungebremsten Ausbau der E-Mobilität verursacht wird. Solche Annahmen sind jedoch unrealistisch: Bis 2050 wird der Stromverbrauch von E-Fahrzeugen voraussichtlich nur 19 Prozent des Gesamt-Stromverbrauchs ausmachen. Zudem steigt der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix kontinuierlich. 2017 wurden allein im Bereich der Photovoltaik 1,7 Megawatt neu installiert.

Entscheidender dürfte der Umgang mit Lastspitzen sein. Hier können neue Speichertechnologien Abhilfe schaffen. Eine von ihnen ist das gesteuerte Laden des Elektroautos. Es berücksichtigt beim Aufladevorgang die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und passt die Ladeleistung entsprechend an. Gleichzeitig arbeiten Forscher daran, Fahrzeugbatterien als stationäre Speicher zu nutzen: Denn die Batteriekapazitäten moderner E-Autos reichen aus, um einen Haushalt mehrere Tage mit Strom zu versorgen. Die Zukunft hält also nicht nur einen Zuwachs an Elektromobilität bereit, sondern auch innovative Technologien und dauerhaft stabile Stromnetze.

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Kategorie: E-Auto laden
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