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Die fünf größten Bedenken gegenüber Elektroautos

Vorurteile gegen die Elektromobilität gibt es viele und so mancher Autofahrer steht E-Fahrzeugen aus Unwissenheit skeptisch gegenüber. Warum den Stromern trotzdem die Zukunft gehört und Bedenken unbegründet sind.

6. Februar 2019Artikel teilenDiesen Artikel teilenLesedauer: 3 MinutenAutor des Artikels: Theresa Aurbach
  • N-ERGIE - Blog - Die 5 größten Bedenken gegen E-Autos

1. Elektroautos sind zu teuer

Selbst nach Abzug des Umweltbonus von aktuell 4.000 Euro sind Elektroautos in der Anschaffung derzeit oft noch teurer als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Weil die Stromer aber weder Motoröl, Kupplung oder Auspuff benötigen, sind sie weniger wartungs- und reperaturintensiv. Auch der Treibstoff ist billiger: Ein VW e-Golf braucht nur etwa 15 Kilowattstunden (kWh) Strom auf 100 Kilometer. Der Gesamtkostenvergleich des ADAC zeigt, dass Elektrofahrzeuge viele ihre Verbrennungsmotorkollegen sogar schon überholt haben.

Auch bei Steuer und Versicherung haben Elektroautos Vorteile: Wer bis spätestens bis 31. Dezember 2020 ein E-Fahrzeug neu zulässt, zahlt ab dem Tag der Erstzulassung zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer. Viele Versicherungsunternehmen bieten inzwischen günstige Kfz-Tarife mit Öko-Boni für Stromer. Arbeitnehmer, die ihren Firmenwagen privat nutzen, müssen bei Elektro- und Hybridfahrzeugen ab 1. Januar 2019 nur noch 0,5 Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Für herkömmliche Fahrzeuge gelten 1 Prozent. Mehr dazu in unserem Beitrag Steuervorteil für Dienstwagen mit E-Antrieb vom 19.12.2018.

2. Die Reichweiten sind zu gering

Mehrere Mobilitätsstudien haben ergeben: Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer, pro Tag werden Autos im Schnitt weniger als 50 Kilometer bewegt und knapp die Hälfte der Fahrzeuge legt innerhalb von acht Monaten an keinem Tag mehr als 250 Kilometer zurück. Für derzeit am Markt erhältliche Elektroautos sind solche Entfernungen kein Problem. Und: Im Jahr 2019 will allein der Volkswagen-Konzern 27 neue Elektroautomodelle mit bis zu 400 Kilometer Reichweite auf den Markt bringen.

3. Das Laden dauert viel zu lange

Die durchschnittlich Standzeit eines Pkw liegt bei etwa 23 Stunden pro Tag. Wer ein Elektroauto fährt, der lädt am besten schnell, bequem und vor allem sicher mit einer eigenen Wallbox. So kann das E-Auto laden, während das Fahrzeug, beispielsweise nachts, ohnehin in der Garage abgestellt ist. Schnelladestationen schaffen es, kompatible Fahrzeuge mit hohen Reichweiten innerhalb von nur 20 Minuten vollständig aufzuladen. Und bei der kommenden Generation der Ultraschnelllader wird ein Ladevorgang nur noch wenige Minuten dauern.

4. Es gibt zu wenig Ladepunkte

Das bundesweite Netz an öffentlichen Ladestationen rasant. Im BDEW-Ladesäulenregister sind aktuell rund 13.500 Ladepunkte an rund 6.700 Ladesäulen erfasst. Allein im Jahr 2018 kamen 2.800 neue Ladepunkte hinzu. Die N-ERGIE setzt sich für ein einheitliches flächendeckendes Ladenetz in der Region ein. Deshalb sind wir stolzer Partner im Ladeverbund+, einer der großen und stetig wachsenden Ladeverbunde in Deutschland. Gemeinsam mit mehr als 55 Stadt- und Gemeindewerken sorgen wir an mittlerweile rund 280 öffentlichen Ladestationen für ein nutzerfreundliches und vereinheitlichtes Laden im gesamten nordbayerischen Raum.

5. E-Autos sind in der Herstellung viel umweltschädlicher

Ein Mythos besagt, dass Elektroautos aufgrund der Batterieerzeugung die Umwelt sogar noch mehr verschmutzen wie konventionelle Autos. Forscher wiesen nach, dass bei der Herstellung eines E-Fahrzeugs die Emissionen zwar höher sind als bei einem Benzinfahrzeug. Trotzdem liegen die Emissionen insgesamt nur bei rund der Hälfte. Wer elektrisch unterwegs ist, braucht das passende Ökostromprodukt, denn nur so fahren die E-Fahrzeuge wirklich emissionsfrei. Mit den E-Stromtarifen der N-ERGIE fahren die Stromer nicht nur besonders günstig, sondern vor allem mit 100% Ökostrom aus der Region. Dann weisen die E-Autos – trotz des hohen Energieaufwands für die Batterieherstellung – über den gesamten Lebenszyklus eine bessere Ökobilanz auf als Verbrenner. Nach etwa 45.000 km Laufleistung fährt ein E-Auto umweltfreundlicher als ein Benziner – also bereits nach einem Drittel bis Viertel der Gesamtlaufleistung.

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Kategorie: E-Auto fahren
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