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Die beliebtesten Elektroautos in Bayern

Die Auswahl an Elektroautos wird immer größer – und vielfältiger. Gerade in Bayern steigt das Interesse an der Elektromobilität, das zeigen die Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes. Wir verraten Ihnen, was das beliebteste E-Auto-Modell der Bayern ist, und werfen einen Blick auf die Trends im E-Auto-Markt.

29. August 2018Artikel teilenDiesen Artikel teilenLesedauer: 3 MinutenAutor des Artikels: Theresa Aurbach
  • N-ERGIE - Blog - Die beliebtesten E-Autos

Trendthema E-Auto: Zahlen, Daten und Fakten

Elektromobilität ist das Gesprächsthema in der Automobilbranche, aber spiegelt sich die Aufbruchsstimmung auch in den Verkaufszahlen wider? Das beantworten die Statistiken des Kraftfahrtbundesamtes (KBA). Grundsätzlich zeigen diese, dass Autos in Deutschland weiterhin heiß begehrt sind. Mehr als zwei Millionen PKWs wurden bis Ende Juli 2018 bereits neu zugelassen. Im regionalen Ranking liegt dabei Bayern an der Spitze: Jeder fünfte Neuwagen wurde hier bei uns im Freistaat angemeldet.

Bleibt die Frage, ob diese Trends auch speziell für E-Autos gelten. Die Statistik sagt ja – nur in sehr viel kleinerem Maßstab: 19.760 neue Elektroautos hat das KBA seit Anfang des Jahres deutschlandweit gezählt, davon 4.383 speziell in Bayern. Das heißt: 0,91 Prozent der Neuzulassungen in Deutschland fahren elektrisch. In Bayern liegt die Quote bei 0,97 Prozent. Klar: Gemessen an einer Zahl wie zwei Millionen ist die Gruppe der PKWs mit der Kraftstoffart „Elektro“ noch ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ein Erfolg sind die Zahlen trotzdem. Im Vergleich zu 2017 ist die Zahl der E-Auto-Neuzulassungen um satte 64,5 Prozent gestiegen.

Bestenliste 2018: Die fünf beliebtesten E-Autos

Die Zulassungsstatistik des KBA verrät auch, welche Modelle und Hersteller im deutschen E-Auto-Markt die Nase vorn haben – auch hier gilt der Stand bis Juli 2018. Das sind die beliebtesten Elektroautos der Deutschen:

  1. Renault ZOE
  2. VW e-Golf
  3. smart EQ fortwo
  4. Kia Soul
  5. BMW i3

Die Top-Liste zeigt, dass sich der Markt der Elektroautos in zwei Gruppen aufteilen lässt. Es gibt Modelle wie den Renault ZOE oder die Autos von Tesla, die ausschließlich als Elektroauto konzipiert sind. Auf der anderen Seite stehen die „Elektro-Varianten“ bekannter Modelle, wie VW Golf und Smart fortwo. Interessant ist, dass das weltweit meistverkaufte E-Auto – der Nissan Leaf – in Deutschland erst auf Platz sieben folgt.

Das beliebteste Modell: Renault ZOE

Renault ZOE führt genau wie 2017 auch nach den bisherigen Verkaufszahlen 2018 den Markt an. Eine auf Nordbayern begrenzte Kundenumfrage der N-ERGIE Anfang 2018 bestätigt das. Unter allen befragten E-Auto-Besitzern war der Renault ZOE das mit Abstand meistgenannte Modell.[1] Ein halbes Jahr später, mit Blick auf die offizielle, deutschlandweite Statistik, ist das Ergebnis weniger deutlich, aber auch hier geht der Renault ZOE als Erster durchs Ziel – mit 3.011 Neuzulassungen bis Ende Juli 2018. Er ist nicht zu Unrecht das beliebteste E-Auto, denn in ihm steckt mehr drin als man zunächst denken mag. Der ZOE weist eine beachtliche Ladeleistung von 22 kW auf und ist mit der passenden Ladestation ruckzuck wieder vollgeladen.

Der heimliche Bestseller: VW e-Golf

Der zweitplatzierte VW e-Golf zählt für seine elektrische Version im selben Zeitraum 2.872 Neuzulassungen. Das deutsche Kultauto hat genauso das Vertrauen der E-Autofahrer, damit zeigt sich auch hier die Besonderheit des deutschen Automarkts. Der e-Golf wird mit einer Ladeleistung von 3,6 bzw. 7,2 kW angeboten. Dafür ist eine kompakte Wallbox völlig ausreichend, um das Fahrzeug wieder vollzuladen.

Im Vergleich dominieren natürlich die Varianten mit Benzin- oder Dieselmotor, aber der Erfolg zeigt das Potential der E-Mobilität. Kein Wunder also, dass VW für 2022 ein Revival des VW Bulli angekündigt hat – und zwar als Elektromobil. Der Spiegel durfte diesen sogar schon einmal Probe fahren.

Sieger in der Konstrukteurs-Wertung: smart EQ fortwo

Der bekannte smart EQ fortwo belegt bei den Neuzulassungen der E-Autos mit 2.720 Zulassungen bis Juli 2018 den Bronzerang. Sein viertüriger Bruder, der smart forfour, liegt mit 1.685 dahinter auf Platz sechs. Grundsätzlich harmonieren die Stärken von Smart mit dem Charakter der Elektromobilität – vor allem bei der Mobilität im Stadtverkehr.

Standardmäßig lädt der smart EQ fortwo mit 4,6 kW. Für einen höheren Preis gibt es allerdings auch eine Ausführung mit optionalem 22 kW-Bordlader. Je nachdem, für welche smart-Version Sie sich entscheiden, reicht entweder die N-ERGIE Wallbox mit 11 kW Ladeleistung oder Sie nehmen bewusst die Ladestation BASIC Single, die mit doppelt so viel kW laden kann.

e.GO – der Star der Zukunft?

Der Blick in die Zukunft ist mehr als rosig. Schon Ende des Jahres könnte der Markt auf links gedreht werden. Dann kommt der e.Go Life auf den Markt, das bisher mit Abstand günstigste Elektroauto. Gerade mal 16.000 Euro soll die einfachste Variante kosten. Was ihn so günstig macht? Seine effiziente Produktion und die Konzentration im Innenraum auf die wesentlichen Elemente. Ein Auto eher für Puristen, aber vielleicht genau der Türöffner, den das Elektroauto für seinen Durchbruch braucht.

Das Unternehmen e.GO ist auf jeden Fall kein Unbekannter im Bereich E-Mobilität. Sie betreiben auch die Marke StreetScooter, zu der die Elektrotransporter-Flotte der Deutschen Post zählt. Für den e.Go Life soll es schon über 3.000 Vorbesteller geben. Selbst wenn nicht alle aus Deutschland stammen werden, ist das verglichen mit den aktuellen Zahlen ein kleiner Quantensprung. Es bleibt spannend.

[1] 58 Interviews mit E-Auto-Besitzern wurden im Zuge der Umfrage geführt. 21 davon nannten Renault als ihre Marke, 18 davon nannten den Renault ZOE als ihr Modell.

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