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Carsharing und Elektromobilität

Carsharing und Elektromobilität harmonieren ausgezeichnet miteinander. Schon heute sind überdurchschnittlich viele E-Autos in Carsharing-Flotten zu finden. Wieso funktionieren elektrisch betriebene Fahrzeuge ausgerechnet im Modell „Auto-teilen-statt-kaufen“ so gut?

18. April 2019Artikel teilenDiesen Artikel teilenLesedauer: 3 MinutenAutor des Artikels: Theresa Aurbach
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Sharing is caring

Das Prinzip von Carsharing ist schnell erklärt. Menschen teilen sich spontan und flexibel ein Auto. Für die Nutzer wird ein eigener Pkw überflüssig. Damit sparen nicht nur die Fahrer laufende Kosten wie Versicherung oder Kfz-Steuer, sondern auch die Städte und Gemeinden profitieren. Durch das Teilen sind weniger Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Das bedeutet: weniger Stau-Potenzial, weniger Parkprobleme. Carsharing ist deshalb – neben der Elektromobilität – ein wichtiger Grundstein für eine Mobilitätswende in Deutschland.

Stationsbasiert oder komplett flexibel?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie sich mehrere Fahrer ein Auto teilen. Im Wesentlichen unterscheidet man beim Carsharing drei Modelle:

  • Am häufigsten ist deutschlandweit die Form des stationsbasierten Carsharings verbreitet. Hier wird das Fahrzeug an einer festen Station abgeholt und muss nach der Nutzung auch wieder dort abgestellt werden.
  • Beim free-floating Carsharing hingegen hat das Fahrzeug keinen festen Abstellplatz. Jeder Nutzer stellt es dort ab, wo er möchte. Der nächste Fahrer kann das Fahrzeug dann per Handy orten und am jeweiligen Abstellort abholen.
  • Wenn eine Privatperson ihr eigenes Auto anderen Fahrern zur Verfügung stellt, nennt man das peer-to-peer Carsharing. Die Abwicklung läuft meist über Internetplattformen, manchmal wird auch ganz formlos einfach nachbarschaftlich geteilt.

Carsharing wird elektrisch

Wie beliebt ausgerechnet E-Autos in der Carsharing-Community sind, zeigen aktuelle Zahlen: Anfang 2018 waren laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 1,7 Prozent des gesamten bundesweiten Pkw-Bestands Fahrzeuge mit alternativem Antrieb. In deutschen Carsharing-Flotten hingegen waren es bereits 10,3 Prozent der Fahrzeuge, wie eine Studie des Bundesverband CarSharing herausfand. Der Elektro-Anteil in Carsharing-Flotten ist demnach rund 6-mal höher als im gesamten deutschlandweiten Pkw-Bestand. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Immer mehr neue Carsharing-Anbieter setzen in ihrem Fahrzeug-Portfolio zukünftig komplett auf Stromer.

Die Metropolregion und Carsharing

Ob nun elektrisch oder nicht: Die Carsharing-Branche boomt. Nach Angaben des Bundesverband CarSharing gibt es deutschlandweit bereits 1,8 Millionen registrierte Nutzer bei den verschiedenen Anbietern. Diese teilen sich derzeit insgesamt etwa 24.000 Fahrzeuge. Auch in der Metropolregion Nürnberg kommt das Auto-Teilen an. Allein beim Carsharing-Anbieter scooter gibt es 30 Stationen, an denen man in Nürnberg ein Fahrzeug per App buchen und abholen kann.

Kommunales E-Carsharing

Auf elektrisches Carsharing setzt die EM-BUS (Elektromobilität Buckenhof – Uttenreuth – Spardorf). In den fränkischen Gemeinden gibt es bereits seit 2015 stationsbasiertes Carsharing. Drei elektrische Renault ZOE stehen dort zum Teilen zur Verfügung. Bei der Anschaffung der E-Autos hat die N-ERGIE die Gemeinden mit einer Förderung unterstützt. An den insgesamt vier Standorten

  • Buckenhof: Parkplatz Hallerhof
  • Uttenreuth: Parkplatz Marloffsteiner Straße
  • Uttenreuth: Erlanger Straße
  • Spardorf: Nähe Bushaltestelle Kornblumenweg

ist für die E-Autos je eine moderne Schnell-Ladesäule verbaut. So ist sichergestellt, dass die kommunalen Carsharing-Fahrzeuge immer voll geladen und einsatzbereit sind. Ein Ladeplatz an der Säule ist für die Carsharing-Fahrzeuge reserviert, der zweite ist öffentlich über den Ladeverbund+ für alle E-Autofahrer nutzbar. Jede Ladestation wird von der N-ERGIE mit 100 Prozent Ökostrom versorgt. Die geteilten E-Autos können also vor Ort klimafreundlich geladen werden.

Nicht für jeden etwas

Auch wenn vor allem das stationsbasierte Modell in den vergangenen Jahren überproportional zugenommen hat, steht eines fest: Carsharing muss mit dem Mobilitätsverhalten des Nutzers vereinbar sein. Benötigt man mehrmals täglich ein Fahrzeug oder ist beruflich viel unterwegs, macht es wenig Sinn, auf Carsharing zu setzen. Dann ist ein eigener Pkw vermutlich nach wie vor unverzichtbar. Ähnlich verhält es sich mit der Elektromobilität. Berufliche Vielfahrer möchten sich oft nicht auf die Reichweiten der E-Autos verlassen, sondern setzen weiterhin auf herkömmliche Antriebe. Als Alternative für einen Zweitwagen oder ein Fahrzeug, das nur selten genutzt wird, ist Carsharing allerdings ideal.

Elektrische Probefahrt

Mehr E-Autos in den Carsharing-Flotten haben nicht nur den Vorteil, dass weniger CO2-Emission entsteht und der Verkehr abnimmt, sondern sie bieten ganz nebenbei einen sanften Einstieg in die Mobilität von morgen. Beim Carsharing kann schließlich völlig flexibel und unverbindlich ein E-Auto getestet werden – die moderne Art der Probefahrt. Testen Sie es einfach mal!

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